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Herzlich willkommen auf der Internetseite des Vereins HsM in Frankfurt am Main!

Vorstellung des Vereins HsM in Frankfurt am Main

Ein alter Mensch, der Opfer von Gewalt wird, kann sich in Deutschland kaum an eine Einrichtung wenden.
Geschieht Gewalt im häuslichen Bereich, gibt es kaum eine Anlaufstelle in Frankfurt, punktuell im Rahmen der häuslichen Pflege. Existieren auch Kontrollorgane für Kliniken und Altenheime, so ist deren Effizienz relativ eingeschränkt.

Zudem ist im häuslichen Bereich häufig eine destruktiv gewachsene Familienbeziehung Auslöser von Gewalt. Die Rollen der Akteure “Opfer“ und “Täter“ sind oft nicht eindeutig. Mancher „Täter“ kann „Opfer“ werden und manches „Opfer“ auch „Täter“. Im institutionellen Bereich trifft dies z. T. ebenfalls zu. Pflegekräfte in Einrichtungen werden nicht selten selbst zu „Opfern“.

Diese Tatsachen haben bei uns in Frankfurt am Main dazu geführt, „etwas zu tun“.  Uns schwebte vor, eine Anlaufstelle aufzubauen, die sich zuständig fühlt für alte Menschen, denen Gewalt angetan wurde, für deren Angehörige und für in der Altenhilfe, Gerontopsychiatrie und Geriatrie Tätige.

Das kostenlose Hilfs- und Beratungsangebot von HsM Frankfurt am Main, gibt den Betroffenen und deren Angehörige die Möglichkeit, telefonisch oder persönlich, falls gewünscht, auch mit einem Hausbesuch, über sie belastende Krisensituationen zu sprechen.

Aufgaben und Tätigkeiten

Die Beratungstätigkeit - telefonisch und persönlich - stellt den wesentlichen Schwerpunkt von HsM dar. Zielsetzung und Schwerpunkte der Beratung sind die Unterstützung und Entlastung der Betroffenen und deren Angehörigen. Zur Vermittlung weiterführender Hilfen wird mit den Einrichtungen der Altenhilfe kooperiert.

Ausblick

Grundsätzlich erscheint es als wichtig, dass bei Auftreten von Gewalt nicht hauptsächlich nach Schuldigen gesucht wird, sondern Hilfe angeboten wird. Letztendlich ist jeder, der mit einer Gewaltsituation konfrontiert wird, mitverantwortlich: „Sehen- Hören - Einmischen - Handeln“. Dies bezieht sich auf Politiker, Juristen, Vertreter von Behörden, Verantwortliche der Kranken- und Pflegeversicherung, rechtliche Betreuer, Ärzte, Pflegekräfte und andere Berufsgruppen, die in der Altenarbeit tätig sind. Daneben sind auch Angehörige und Nachbarn aufgerufen, nicht „wegzusehen“.

Sicherlich ist es utopisch, ein „gewaltfreies Leben“ für alte Menschen zu fordern in einer Welt, die gewalttätig ist. Gewalt ist ein soziales Phänomen und dürfte menschenimmanent sein. Dennoch kann sie verringert werden.
Zudem reicht es nicht aus, Missstände festzustellen und diese zu missbilligen. Notwendig ist, hinzusehen, wahrzunehmen und etwas dagegen zu tun und dieses will

HsM Frankfurt am Main.

 



HsM - Frankfurter Initiative gegen Gewalt im Alter - e. V.
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